Zungen- und Pulsdiagnostik

Bei der Zungendiagnose geben Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge sowie Art und Farbe des Zungenbelages Auskunft über das Leiden des Betroffenen. Bestimmte Oberflächenzonen der Zunge werden bestimmten Organen zugeordnet. Eine ungewöhnliche Form oder Farbe eines Sektors weist auf eine Funktionsstörung eines bestimmten inneren Organs hin.

Bei der Pulsdiagnose befühlt der Arzt mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger die Arterien der Handgelenke. Der Therapeut kennt 28 Arten, den Puls zu beschreiben, und bekommt dabei ein Bild vom Energiefluss auf den einzelnen Meridianen.

Durch Zungen- und Pulsdiagnose kann exakt bestimmt werden, in welchem Funktionskreis ein Ungleichgewicht zwischen den Yin- und Yang-Energien besteht. Sind mehrere Organe betroffen, kann dasjenige Element respektive Organ festgestellt werden, das als erstes auf Krankheits - faktoren reagiert hat und demzufolge auch als erstes behandelt werden muss. Ist das energetische Ungleichgewicht beim erstbetroffenen Organ behoben, so werden auch Beschwerden in anderen Organsystemen gelindert.