Behandlung

Bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird nicht nur das gestörte Organ behandelt, sondern der ganze Mensch wird in die Behandlung einbezogen.

Der Qi-Fluss in den Meridianen steht bei allen Therapien im Vordergrund. An rund 360 Stellen des Körpers, den so genannten Akupunkturpunkten, nimmt der Arzt Einfluss auf die Organe.

Im Sinomed finden Sie vorwiegend folgende Behandlungsformen:

Im Normalfall wird der Patient vor Beginn der eigentlichen TCM- Behandlung von einem Schulmediziner untersucht. Dieser entscheidet, ob zusätzliche schulmedizinische Abklärungen erfolgen müssen.
Dadurch wird zum Schutze des Patienten gewährleistet, dass mögliche behandlungsbedürftige Erkrankungen nicht übersehen werden. Anschliessend wird der Patient von unseren TCM-Spezialisten therapiert.
Nach der TCM-Diagnostik wird eine individuell geeignete Behandlungs-methode ausgesucht. Je nach Beschwerden werden 10 - 20 Einzel-behandlungen (à 45 - 60 min.) durchgeführt. Für allfällige Fragen kann jederzeit der Schulmediziner kontaktiert werden, bei dem auf Wunsch des Patienten auch ein Abschlussgespräch stattfindet.

Die Dauer der Wirkung einer TCM-Behandlung ist individuell verschieden. Je nach Zustand sollte man die Behandlung wiederholen, um einen Rückfall zu vermeiden oder zumindest die Symptome zu lindern.

Die TCM ist eine sehr nebenwirkungsarme Behandlungsmethode. Dennoch können dabei in seltenen Fällen unangenehme Begleit-erscheinungen auftreten. Insbesondere die Akupunktur kann so genannte „überschiessende“ Reaktionen auslösen, die vom Patienten in der Regel als unerwünscht empfunden werden. Dazu zählen:

  • Vorübergehende übermässige Entspannung und Ermüdung nach der Behandlung
  • Vorübergehende vegetative Reaktionen wie Schwitzen oder Schwächegefühl
  • Vorübergehende, sehr selten auch länger anhaltende Verstärkung des zu behandelnden Leidens
  • Aktivierung von latenten (bereits vorhandenen, aber noch nicht ausgebrochenen) Krankheitsprozessen
  • Vorübergehende Nervenreizungen, evtl. mit lokaler Schmerz- und Sensibilitätsstörung in der Einstichregion